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Was ändert sich in der beruflichen Grundausbildung?
Das alte System läuft noch für die bestehenden Lehrlinge bis 2013. Alle Lehrlinge,
welche ihre Lehre im 2010 begonnen haben, werden nach der neuen Verordnung und
dem neuen Bildungsplan ausgebildet. Das neue Qualifikationsverfahren (heutige LAP)
wird ab dem Jahr 2014 zum Tragen kommen. Das heisst, in der Übergangszeit 2010
bis 2013 werden beide Ausbildungen parallel geführt.
Für die Lernenden ab dem Lehrbeginn 2010 heisst das:
- Ausbildung nach dem neuen Bildungsplan
- neue Berufsbezeichnung (ZeichnerIn EFZ / Fachrichtung Architektur od. Ingenieurbau)
- neue Qualifikationsverfahren (bisher LAP) entsprechend neuem Bildungsplan
- Überbetriebliche Kurse gemäss neuem Bildungsplan
Wofür ist der Berufsbildnerverein Bauplaner Graubünden verantwortlich?
Als Dachorganisation der Lehrbetriebe ist der Berufsbildnerverein Bauplaner
Graubünden verantwortlich für:
- Organisation und Durchführung der Überbetrieblichen Kurse ÜK A + B.
- Expertenorganisation und Durchführung der LAP resp. Qualifikationsverfahren
- Information/Dokumentation bei Reglementsänderungen
- Ansprechpartner für Lernende, Lehrbetriebe, Ausbildner, Schule, Amt etc.
- Hilfestellungen bei Lehrlingsauswahl, Lehre etc
- Subventionen und Ausbildungsbeiträge
- Einfluss auf die Politik bei Lehrlingsausbildung
Wie finanziert sich der Berufsbildnerverein Bauplaner Graubünden?
Der Berufsbildnerverein Bauplaner Graubünden finanziert sich über Mitgliederbeiträge
von derzeit Fr. 150.- pro Betrieb und Jahr, Einzelpersonen ohne Betrieb Fr. 80.- / Person
und Jahr. Der jeweilige Jahresbeitrag wird ab der 1. Generalversammlung durch diese
bestimmt. Die Lehrabschlussprüfungen werden vom Kanton und den Lehrbetrieben
getragen. Die Überbetrieblichen Kurse werden über die Lehrbetriebe und
Subventionsbeiträge des Bundes / Kantons finanziert. Diese Mittel werden auch nach
der Gründung des Berufsbildnervereins notwendig sein, um die Geschäfte zu erledigen.
Den Betrieben mit Lernenden, welche sich dem Berufsbildnerverein Bauplanung
Graubünden nicht anschliessen wollen, müssen zukünftig höhere Kosten für
obligatorische Kurse und Dienstleistungen des Vereins in Rechnung gestellt werden.
Wozu eine Mitgliedschaft beim Berufsbildnerverein Bauplaner Graubünden?
Neben den bereits erwähnten Vorteilen hat sich der Zusammenschluss von
Lehrbetrieben in einem Berufsbildungsverein in diversen Kantonen/Regionen der
Deutschschweiz bereits positiv ausgewirkt. Dabei konnten:
- Ausbildungsplätze gestärkt werden
- Die Ausbildung kann interessant reglement- und marktkonform gestaltet werden
- Gegen Aussen kann gestärkt aufgetreten werden
- Mitsprache bei der schulischen Ausbildung
- Politisches Gewicht in Entscheiden
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